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Informationen Rund um Ostfriesland - Greetsiel

Krummhörn, Greetsiel

Das Malerische Fischerdorf Greetsiel mit seine Krabbenkuttern und den Zwillingsmühlen ist das Aushängeschilt der Gemeinde Krummhörn mit ihren insgesamt 19 Dörfern.

Im Jahr 1388 wird Greetsiel das erste Mal urkundlich erwähnt. Früher lag hier einmal der Stammsitz der Häuptlinge Cirksena der späteren Grafen und Fürsten Ostrieslands 1464 - 1744. Greetsiel ist auch Geburtsort des berümten Historikers Ubbo Emmius (1547-1625). Greetsiel gehört seit 1972 zur Gemeinde Krummhörn. Die Entfernung zu den nahegelegenden Städten Emden und Norden beträgt 15 - 20 km. Zur Krummhorn gehören außer Greeetsiel noch folgende Ortschaften: Campen, Canum, Eilsum, Freepsum, Grimersum, Groothusen, Hamswehrum, Jennelt, Loquard, Manslagt, Pewsum, Pilsum, Rysum, Uttum, Upleward, Visquart, Woltzeten und Woquard. Durch die Gemeindereform wurden diese 19 Ortschaften zur Gemeinde Kummhörn zusammengefaßt.

Im Hafen von Greetsiel ist die Größte Kutterflotte Ostfrieslands beheimatet. An die 30 Kutter haben hier bisweilen festgemacht. Muschelfänger, Ausflugsdampfer, holländische Tjalken und ein Segelboothafen runden das Bild ab.

Der Hafen selber ist gezeitenunabhängig. Durch eine Schleuse an der Leyhörn, die Mitte der 90er Jahre fertiggestellt wurde, haben Ebbe und Flut ihren Einfluß verloren. In der Vergangenheit nutzten Schiffe, die aus dem Binnenland kamen, den Sieldurchlaß, um von hier ins offene Meer zu gelangen. Von Greetsiel aus herrschte ein reger Betrieb zu den Inseln.

Die Fischerei war schon immer einer der wichtigsten Einnahmequellen in Greetsiel. Während früher die Fische in Stellnetzen und mit Segelbooten gefangen wurden, fahren heute moderne Kutter bis nach Schleswig-Holstein und fischen vor Sylt und Amrum. Oftmals bleiben die Fischer tagelang auf See. Machmal wird bis in den Dezember hinein gefischt, solange das Wetter es zuläßt.

Schon von weitem sieht man, wenn man sich Greetsiel nähert, die zwei Mühlen. Da man von Zwillingsmühlen spricht nimmt man natürlich an , daß beide zur gleichen Zeit gebaut wurden, was allerdings nicht richtig ist. Die zum Ortsrand gelegende Mühle wurde im Jahre 1921, die westliche Mühle schon im Jahr 1856 erbaut. Heute wird in den Mühlen kein Korn mehr gemahlen, sondern Vollkornartikel, Brot und Andenken verkauft. In der westlichen Mühle ist eine Teestube eingerichtet. Für die Erhaltung der beiden Galerieholländer sorgt die Vereinigung zur Erhaltung der Greetsieler Zwillingsmühlen e. V. sowie Familie Schoof. Führungen sind nach Absprache ab 10 Personen möglich.

 
Ebenfalls sehenswert sind die malerischen Gassen, die zum bummeln einladen, historische Häuserzeilen im Hafen, teilweise aus dem 17. Jahrhundert, das alte Siel aus dem Jahre 1798, die ref. Kirche (um 1400), das hohe Haus (Gastwirtschaft) von 1619, das Halmsche Haus (Orgelbauwerkstatt) von 1794 und vieles mehr.
© Hüls 2004