Inhaltsverzeichnis:

 

Zur Startseite
Informationen rund um Ostfriesland
Informationen über Großefehn
Zu den Mühlen in Großefehn Zum Torfschiff Gretje
Zum Ort Timmel
Zu den Unterkünften in OstfrieslandAlles über uns...!
Zu unseren Partnern
Zum Kontaktformular

Mühlen in Großefehn
Windmühle Ostgroßefehn

Zweistöckiger Galerieholländer mit Windrose. Müllerhaus und Anbauten, Pelde und Mahlmühlen. Die Firsthöhe beträgt 21m, Galeriehöhe 8m, Flügelflucht 22m, drei Mahlgänge, davon Motormahlgang, max. erreichbare Energie 30 KW.

1804 wurde die Mühle von Jann Fokken Mühler erbaut. Um 1900 erzeugt die Mühle auch Strom. 20 Personen sind zu diesem Zeitpunkt in der Mühle und der dazugehörigen Bäckerei angestellt. Die Mühle wird bis 1968 gewerblich genutzt. Von 1969 bis 1988 wird die Mühle als mühlen- und fehngeschichtliches Museum der Gemeinde Großefehn genutzt. 1991 erwarb die Gemeinde Großefehn die Windmühle mit Müllerhaus und Nebengebäude.
1992/93 wurde die Mühle mit Finanzhilfen der EU umgebaut und vollständig renoviert. Während die einzelnen Gebäude im alten Stil wieder ausgebaut wurden, erhielt die Windmühle zusätzlich zu der bisherigen Innenkonstruktion modernste Technik. Die anfallende mechanische Leistung soll in elektrische Energie umgewandelt werden. Dazu wurde neben den Mahlgängen ein Generator eingebaut, der die elektrische Energie in das Netz eingespeist. Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Ostfriesland und der Universität Bremen realisiert. Diese Windmühle zeigt damit historische Mühlentechnik kombiniert mit modernster Elektrotechnik und zeigt die Möglichkeit der Windenergienutzung mit historischen Windmühlen auf.


Windmühle Bagband

Die Bagbander Windmühle ist ein einstöckiger Galerieholländer mit Müllerhaus, Pelde- und Mahlmühle. Die Firsthöhe beträgt ca. 17m, Galerie ca. 4m, Flügelflucht ca. 21m. Die Windmühle ist voll funktionsfähig und zur Besichtigung freigegeben. Darüber hinaus finden im Sommerhalbjahr Aktionstage statt, an denen mit der Mühle gemahlen wird.

Die Mahlgänge und diverse Mühlenteile sind erhalten. Kappe, Windrose und Segelflügel wurden 1989 erneuert. 1999 sind die Mühlenflügel nochmals erneuert worden. Sie wurde 1812 erbaut und gehörte seitdem der Müllerfamilie Bohlen. Am 1. Januar 1993 ging das Mühlenanwesen in das Eigentum der Gemeinde Großefehn über.

Besichtigungen an Sonn- und Feiertagen
Von 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr.
In den Sommermonaten backt Bäckermeister Rindert Fleßner Mühlenbrot.

Windmühle Felde

Die Felder Mühle ist ein zweistöckiger Galerieholländer mit Anbau und Müllerhaus, Mahl- und Peldemühle. Die Firsthöhe beträgt ca. 20,50m, Galeriehöhe ca. 7m und die Flügelflucht ca. 22m.
Die Windmühle wurde 1866 von Müller und Mühlenbauer Hinrich Reemts Emminga erbaut. Sie wechselte mehrmals den Besitz. Im Jahre 1978 wurde die Mühle grundlegend renoviert. Das Oberteil und, sehr selten, die Haube dieser Mühle sind in Reet gedeckt. Im Müllerhaus ist der Backofen ebenfalls erhalten geblieben. Der jetzige Besitzer backt darin öfters das sogenannte „Mühlenbrot“. Zu besichtigen ist die Mühle nach Absprache (Tel: 04943/707). 1996 wurde die Mühle mit Pack- und Wohnhaus vom jetzigen Eigentümer, dem Ehepaar Rolf und Ursula auf der Heidt, renoviert. Sie bildet das Wahrzeichen der Ortschaft Felde.

Windmühle Spetzerfehn

Dreistöckiger Galeriehof mit Müllerhaus, Kornwindmühle. Die Firsthöhe beträgt 22,50m, Galerie 9,80m, Flügelflucht 22m, zwei Mahlgänge, diverse Müllereimaschinen, Jalosieflügel und Windrose.
Der Eigentümer, Theodor Steeblock, erwirbt 1953 die 1818 erbaute Mühle. Die Spetzerfehner Windmühle ist die einzige Mühle in Ostfriesland, die mit Windkraft gewerbsmäßig von Müller Steenblock und Sohn betrieben wird.
Müller Steenblock ist Besichtigungsterminen gegenüber sehr aufgeschlossen. (Tel.: 04943/648)

Windmühle Westgroßefehn

Zweistöckiger Galerieholländer mit Müllerhaus und Anbaten, Pelde- und Mahlmühle. Der First ist ca. 21m, die Galerie ca. 7,50m und die Flügelflucht ca. 22m.
1773 wurde die Westgroßefehner Mühle durch Hinrikus Reinder von Höveling erbaut. 1880 brannte sie ab und erlitt 1889 abermals einen Blitzschaden. Der jetzige Bau entstand 1889/91. 1893 übernimmt Heye Gerhard Onken die Mühle, sie ist bis heute in Besitz der Familie Onken, die die Mühle im Rahmen des von ihr geführten Landhandels gewerblich nutzt. 1990 bis 1993 erfolgte eine grundlegende Renovierung der Windmühle.
Eine Besichtigung ist nur für Fachleute möglich, die bitte mit dem Eigentümer H. Onken, Tel.: 04945/1298, Kontakt aufnehmen möchten.

© Hüls 2004 [impressum] [ahuels@gmx.net]